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Wir sind seit 2002 den Weg mit einem betroffenen  Kind in Richtung Erwachsen werden gegangen und haben 2007 beschlossen diese Regionalgruppe mit dem Schwerpunkt „Selbsthilfe“ ins Leben zu rufen. Wir wollen erreichen dass Hilfe und Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt einsetzen kann. Denn oftmals wird es selbst von Ärzten kaum erkannt. Manchmal wird die bereits gestellte Diagnose angezweifelt, weil das Kind ja fast normal aussieht. Wie oft bekamen wir den Satz: „Warum ändert  sich bei IHNEN das Verhalten des Kindes nicht?“ zu hören.

Heute wissen wir es und  setzen uns für mehr Aufklärung bei Ärzten, Ämtern, Schulen, Angehörigen und auch Betrieben / Arbeitgebern  ein.

Wir hoffen vor allem  auch diejenigen zu erreichen, die bisher als „nicht diagnostizierte Erwachsene“  auf der Suche nach ihrem  „Anders  sein“ nach Antworten suchen. Wir sind mit unserem Pflegekind durch Höhen und Tiefen gegangen, waren oft verzweifelt und dachten bis zur Diagnose oft: unser Kind ist nur zu faul, vergesslich, unkonzentriert, neigt zum Lügen uvm.  –  Mit anderen Worten: „Unser Kind will nicht!

Heute wissen wir dass es nicht so war, heute ist uns bewusst mit welchen Problemen Menschen  mit FASD zu kämpfen haben.

Wir wissen wie die Gesellschaft es sieht, weil diese es nicht sehen will das ein Mensch schon durch „geringe“ Mengen Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt werden kann.

In Deutschland werden mehr als 15.000 Kinder im Jahr geboren, ohne die Chance auf ein normales Leben zu haben. Einem kleinen Teil von ihnen, über 2.200 Kindern, sieht man die Behinderung auf den ersten Blick an. Sie haben ein verändertes Gesicht, sind zu klein, zu schmal und im Umgang mit ihnen merkt man ihnen ihre geistige Behinderung deutlich an.

In der Schule lernen die Kinder nur unter Schwierigkeiten das Lesen, oft verstehen sie den Sinn dessen gar nicht, was sie lesen. Zusammenhänge werden nicht begriffen, Verallgemeinerungen fallen ihnen schwer. Größere Probleme wiederum haben sie beim Rechnen. Nicht die Rechenarten fallen ihnen meist so schwer, sondern eher die Textaufgaben, das Schätzen, das Zurückgreifen auf früher Gelerntes. So haben die Eltern einerseits das Gefühl, dass ihr Kind doch rechnen kann, andererseits zweifeln sie arg an den Fähigkeiten des Kindes.

Im Laufe der Jahre verwachsen sich viele äußerliche Anzeichen und die Mehrzahl der betroffenen haben kaum oder keine sichtbaren Schädigungen.

Oft sind die Betroffenen sehr Redegewand, verstehen aber den eigentlichen Sinn nur Teilweise oder gar nicht. Dieses vermittelt logischer Weise ein gänzlich falsches Bild von FASD Betroffenen.

 

Als Jugendlicher und Erwachsener wird es nicht besser, die Probleme verlagern sich nur auf eine andere Ebene.

Wie muss es also einem Erwachsenen gehen, der „nicht diagnostiziert“ ist, der aber von der Schulzeit an schon enorme Probleme im Lernen und im sozialen Verhalten hat/hatte. Der in vielen Bereichen immer wieder Rückschläge ertragen muss/musste  und als Versager abgestempelt wird. Der u.U. nicht oder erst  sehr spät in der Lage ist für sich selber sein Leben zu gestalten.

WAS, wenn es sich um einen „nicht diagnostizierten“ Erwachsenen handelt/ handeln könnte? Da in solchen Fällen die frühzeitige Diagnostik ausgeblieben ist, sollte so schnell wie möglich eine Klärung der Situation geschaffen werden. Wie schön wäre es doch auch für bisher „nicht diagnostizierte“,  von FASD Betroffene ein verständnisvolles Leben führen zu können. Ein Leben in dem ihre Eigenarten und kleinen / großen Defizite endlich einen Namen hätten, einen Platz für Akzeptanz und Verständnis. Wir wollen endlich Schluss mit diesem „Tabu-Thema“ machen, wir wollen Anerkennung für von FASD Betroffene Menschen erreichen.  Es sind Menschen wie „Sie“ und „Ich“, wie der Arbeitskollege oder Nachbar von nebenan. Lediglich mit einigen kleineren /größeren Schwierigkeiten das Leben zu meistern. Helfen Sie mit, sorgen wir „gemeinsam“ für mehr Aufklärung und Akzeptanz!

 

Haben „Sie“ weitere Fragen oder sollten Sie sich angesprochen fühlen, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Pflegekind-Rap

Quelle: http://www.pflegekind-rap.de

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